Bürgerinitiative Gegenwind Flörsbachtal e.V.
Bürgerinitiative Gegenwind Flörsbachtal e.V.

Zeugen der wirtschaftlichen Betätigungen in der Vergangenheit oder Opfer bei der Bebauung mit Windrädern?

Ausgrabung Kloster Einsiedel

Alte Klosteranlage

 

Das Archälogische Spessartptojekt führt Ausgrabungen am ehemaligen Kloster Einsiedel, einem ehemaliges Kloster der Prämonstratenser, an der Bikenhainer Strasse im Wald zwischen Rieneck und Ruppertshütten durch. Der Wirtschaftshof des Klosters Elisabethenzell wurde schon im 11. Jahrhundert erwähnt.

Neubau einer alten Spassartglashütte

Alte Glashütten

 

Die Gegend rund um Lohrhaupten war ein Zentrum der hanauischen Glasherstellung. Seit dem 17. Jahrhundert waren Glasmacher an wechselnden Standorten tätig. In allen Ortsteilen der Gemeinde finden sich Spuren der alten Glashütten. Diese  sind als Bodendenkmäler vom Denkmalschutzamt als Bodendenkmäler unter Schutz gestellt. Die Glashütte, die im Laubersbachtal von 1722 bis 1740 produzierte, ist aufgrund des guten Archivmaterials die erste im Spessart, die uns über die Belegschaft einer Glashütte Auskunft gibt. Die Produktion wurde vor allem nach Holland geliefert, wie die vielfach mit Spessartglas bestückten Stilleben niederländischer Meister dokumentieren. 

Das Archäologische Spessart Projekt widmet sich auch der Erforschung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Glashütten im Spessart.

Wegmarkierungen an der alten Bikenhainer Landstrasse

Alte Handelsroute

 

Die Birkenhainer (Land-)Straße ist ein mittelalterlicher Heer- und Handelsweg zwischen Rheinfranken und Ostfranken. Er verbindet auf 71 km Länge Hanau mit Gemünden am Main und verkürzt damit den Weg entlang des Mainvierecks durch die Wegführung über die nordwestlichen Ausläufer des Spessarts.

Der Name erscheint erstmals 1338 und rührt von der Waldabteilung »Birkenhain« bei Geiselbach her, in deren Nähe sich mehrere Wegebündel zu einer Hauptroute in Richtung Osten vereinigen.

Die Trasse verläuft entlang der Bergrücken und vermeidet so ständige Auf- und Abstiege. Funde entlang der Straße deuten darauf hin, dass der Weg auch schon im 2. Jahrtausend v. Chr. benutzt wurde. Auch die Anlage des Kleinkastells Neuwirtshaus belegt die Nutzung der Straße in römischer Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt 810 n. Chr. An ihr wurde auch das Kloster Einsiedel angelegt. Im Mittelalter war sie Schauplatz von Überfällen der Spessarträuber auf die Handelstransporte. Die Straße war ein Teilstück der mittelalterlichen Verbindung Wien – Amsterdam. Nach dem 14. Jahrhundert verlor diese – zum Teil zweispurige – „Autobahn des Mittelalters“ durch den Neubau von Straßen entlang der Flüsse und Städte an Bedeutung.

Heute wird die Birkenhainer Straße als Wander- und Fahrradweg benutzt. Der Spessartbund hat den Weg mit einem schwarzen „B“ auf weißem Grund gekennzeichnet und hält ihn in Stand. Sie verläuft zu großen Teilen entlang der hessisch-bayerischen Landesgrenze. Entsprechend sind viele historische Grenzsteine entlang der Strecke erhalten geblieben.

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