Bürgerinitiative Gegenwind Flörsbachtal e.V.
Bürgerinitiative Gegenwind Flörsbachtal e.V.

Weitblick bewahren, kein Windpark im Naturpark Spessart

"Energiewende ins Nichts"

Prof. Sinn

 

Wir lassen uns auch unseren intellektuellen "Weitblick" nicht nehmen.

 

Erneuerbare Energien verursachen rund 30% der Stromkosten bei Privatkunden. Ein Großteil davon entfällt auf die EEG Umlage, mit der Windräder subventioniert werden. Auf diese EEG Umlage zahlt der Verbrucher noch die Mehrwertsteuer und einen Anteil am Netzentgelt, welches auf Grund der schwankenden Verfügbarkeit von Sonne und Wind immer weiter steigt.

Steuern und Abgaben sind mittlerweile für mehr als 50% der Strompreise verantwortlich. Die privaten Haushalte und einige kleine Betriebe subventionieren mit der EEG Umlage auch die von der Umlage befreiten grossen Unternehmen.

Private Industriesubventionierung ist ein neues Element aus der politischen Trickkiste, die sich nach unserem Wirtschaftminister Siegmar Gabriel doch jeder Bürger leisten muss, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

 

Und dies alles bei einem Klimaeffekt von Null.

Kein Windpark in Flörsbachtal!

 

Wir machen uns stark für

     das Wohlergehen der Menschen

     die Schonung der Natur

     eine sichere und bezahlbare Energieversorgung

 

Windkraftanlagen und die damit verbundene Subventions- und Klimalogik verdrängen diese Ziele aus dem Wertebewustsein der Menschen.

 

Deswegen kämpfen wir für:

 

1. Abschaffung der EEG Subventionen.

Diese lukrativen Subventionen erhöhen den Druck auf die Gemeinden immer neue Waldgebiete für Windkraftanlagen auszuweisen. Einige fordern mittlerweie die Erhöhung dieser Subventionen für windschwache Gebiete wie in Flörsbachtal.

 

Bisher hat die Energiewnde bereits mehr als 100Mrd.€ gekostet. Ein gewaltiges Konjukturprogramm für Hersteller in China. Mindestens die nächsten 20 Jahre werden weitere 500Mrd.€ fliessen müssen, da der Staat ja eine Preisgarantie abgegeben hat. Schöne planwirtschaftliche Zeiten für Energiewendegewinnler.

Aber die Geschichte hat uns das Scheitern aller Planwirtschaften vorgeführt.

 

2. Pachteinnahmen aus Windkraft

Damit lassen sich keine Gemeindefinanzen sanieren. Über den kommunalen Finanzausgleich weist das Land der Gemeinde Finanzmittel zu, die sich am Bedarf und den Pflichtaufgaben der Gemeinde orinentieren. Hat die Gemeinde Einnahmen aus der Verpachtung für Windkraftanlagen, sinkt der Bedarf für die Mittelzuweisung aus dem kommunalen Finanzausgleich. Zurück bleibt eine zerstörte Natur. Geht der Windparkbetreiber in die Insolvenz, was ja schon vorgekommen ist, so bleiben die Restkosten für den Rückbau der Anlagen an der Gemeinde hängen, trotz Rückbaubürgschaften. Profiteure sind nur in der Windkraftindustrie zu finden, nicht aber in der Gemeinde.

 

3. Gesundheit gefährdet

Die Gefahren von durch Windkraftanlagen erzeugtem Infraschall sind real. International haben sich Abstände von 3000m zu nächsten Wohnbebauung durchgestzt. Nur in Deutschland werden solche Standards ignoriert. Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, verstärkte Epilepsie und Depressionen sind nur einige der möglichen Folgen. Dabei ist es für die Betroffenen nicht hilfreich, dass Behörden darauf hinweisen, dass Infraschall auch natürliche Ursachen hat, wie der Föhn in München. Wir brauchen keine industriell erzeugten Föhnsymtome durch Windturbinen im Flörsbachtal.

 

4. Natur und Heimat

Windkraftanlagen, speziell in Waldgebieten, stellen eine massive Gefährdung der Tierwelt dar. Jährlich fallen ihnen bereits jetzt hundertteusende Vögel und Fledermäuse zum Opfer. Im Wald muss pro Windrad mindestens ein Fussballplatz gerodet werden. Es werden zudem umfangreiche Zufahrtswege gebaut. Die ökologischen Funktionen des Waldes gehen unwiderbringlich verloren. Unsere grünen Lungen werden zubetoniert, die gefiederten Freunde geschreddert und unsere noch autarke Wasserversorgung eventuell gefährdet.

 

5. Strom teuer und schmutzig

Strom aus Windkraftanlagen ist unzuverlässig. Bei Flaute lässt sich nicht einmal eine Kühltruhe betreiben, geschweige denn xxx Haushalte versorgen. Gerade einmal 17% ihrer möglichen Leistung produzieren die Anlagen jährlich und das meistens nicht nur dann wenn Strom gebraucht wird. Unsere moderne Industriegesellschaft ist aber auf bedarfsgerechte Stomlieferung angewiesen. Das ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Wir brauchen aus diesem Grunde Kohle- und Gaskraftwerke, um die Versorgungslücken der Windkraftanlagen auszugleichen. Paradoxerweise müssen die fossilen Kraftwerke auch laufen wenn Wind und Sonne vorhanden sind, da nur diese die nötige Blindleistung für die Netz- und Frequenzstabilität liefern. Bedingt durch das Subventionsystem EEG steigt der CO2 Ausstoss mit jedem neuen Windrad. Zu allem Übel müssen wir, bei viel Wind, auch noch dafür bezahlen, dass uns das Ausland den überschüssigen Strom abnimmt. Speichern lässt er sich nicht, da die Energiewendeplaner Speichertechnologien schlicht nicht mit eingeplant haben, es aber auch noch keine Technologie gibt die wirtschaftlich einzusetzen wäre.

 

6. Forschung und Entwicklung

Eine Politik, die ernsthaft an der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industie und deren zukünftiger technologischer Vorreiterolle in Bezug auf Umwelttechnologie interessiert gewesen wäre, hätte ihren Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung in diesem Bereich gelegt.

Die bisher 100Mrd.€ an Subventionen hätten sicherlich einen gewaltigen Innovationsschub ausgelöst, mit neuen Technologien und sicheren Arbeitsplätzen für die Zukunft. Anstatt dessen flutet man den Markt mit weiteren 500Mrd.€ in bekannte und untaugliche Technologien, die niemals zukunftstauglich sein werden und damit wohlstands- und arbeitsplatzgefährdende Wirkungen erzeugen.

 

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Termine:

Verlängerung:

Fristablauf für Einsprüche zum Regionalplan am 13.7.2017.

Ein Musterbrief als Vorlage zum Download linke Seite unter "Stand Genehmigungsverfahren" und "Aktuelles zum Regionalplan"

Veranstaltungen

Flörsbachtal:

Bürgerinformationsveranstaltung zu Windkraftflächen in Mosbarn am 23.Mai 2017 im DGH Kempfenbrunn

Informationen oder Anmeldungen sind über uns möglich. Schicken sie uns einfach eine Nachricht.

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